Universität Osnabrück

Institut für Erziehungswissenschaft


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Herzlich Willkommen auf den Seiten der Abteilung Schulpädagogik!

Zur Abteilung Schulpädagogik am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Osnabrück gehören die Arbeitsgruppen

Allgemeine Didaktik

Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt pädagogische Diagnostik und Beratung

Empirische Schul- und Unterrichtsforschung

Forschungsmethoden mit dem Schwerpunkt Schulentwicklung

Inklusion aus sonderpädagogischer Perspektive

Schulpädagogik

In der Lehre übernimmt die Abteilung Schulpädagogik gemeinsam mit anderen Abteilungen des Instituts für Erziehungswissenschaft Ausbildungsanteile im Rahmen des Kerncurriculums Lehrer*innenbildung. Damit ist sie schwerpunktmäßig für die forschungsbasierte und praxisreflektierende Professionalisierung der Studierenden mit dem Berufsziel Grundschullehramt, Haupt- und Realschullehramt oder Gymnasiallehramt zuständig. Darüber hinaus werden in Zusammenarbeit mit Partner*innen Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für Lehrpersonen angeboten.

Mit der Lehrer*innenbildung als Arbeitsschwerpunkt, ist für die Abteilung Schulpädagogik auch in der Forschung die Ausrichtung an professionalisierungsbezogenen Fragen der Schul- und Unterrichtsforschung elementar. Damit wird veränderten Anforderungen an Lehrpersonen, Schulen und Bildungssystem, beispielsweise durch wachsende Heterogenität oder Digitalisierung, Rechnung getragen. Mit quantitativen und qualitativen methodischen Forschungszugängen in der Schul- und Unterrichtsforschung sind die Arbeiten der Abteilung Schulpädagogik in der empirischen Erziehungswissenschaft angesiedelt. Die theoretische Rahmung der evidenzbasierten Arbeitsschwerpunkte, die Diskussion der gesellschaftlichen Bedeutung erzielter Ergebnisse sowie deren Prüfung im Diskurs mit Vertreter*innen aus Praxis, Bildungspolitik und -administration ist immanenter Bestandteil unserer Arbeit. So werden im Rahmen der Lehre und Forschung auch Fragen eben dieser Relationierung von Theorie und Praxis oder Wissen und Können verstärkt und mit Blick auf das Handlungsfeld des Lehrpersonals sowie dessen (Aus-)Bildung aufgegriffen

Im Folgenden finden Sie weitere Informationen zur Lehre und Forschung der Abteilung.

weitere Informationen zum Studium

Gruppensprechstunde

Liebe Studierende im 2-Fächer-Bachelor „Erziehungswissenschaft“, Master „Erziehung und Bildung in gesellschaftlicher Heterogenität“ sowie im Allgemeinbildenden Lehramt des KCL,

da die Servicestelle Erziehungswissenschaft zum 15. Januar 2019 die Peer-Beratung eingestellt hat, haben wir neues Konzept zur niedrigschwelligen Studienberatung entwickelt: Zukünftig finden themengebundene Gruppensprechstunden statt, in denen für Sie relevante Problemstellungen behandelt werden. Die Gruppensprechstunden dienen zur Informationsgewinnung auch zu einem Zeitpunkt, zu dem Sie eventuell noch nicht die Sprechstunde der Fachstudienberatung aufsuchen würden.

Bitte melden Sie sich jeweils im Vorfeld der Sitzung bei STUDIP in der Veranstaltung „Studienberatung“ an, damit wir Ihnen ggf. Vorabinformationen zukommen lassen können. Die Themen und den Raum der einzelnen Gruppensprechstunden entnehmen Sie bitte aus der PDF-Datei (PDF).

Die jeweilige Sitzung wird sich so gestalten, dass Ihnen zunächst ein Überblick zum Thema gewährt wird und darauffolgend auf ihre individuellen Fragen eingegangen werden kann. Aus diesem Grunde müssen Sie zu den Terminen pünktlich erscheinen, es ist nicht, wie in der individuellen Sprechstunde vorgesehen, die Sachverhalte für jeden/jede Erscheinende neu darzustellen.

Selbstverständlich steht Herr Sturm Ihnen auch in den wöchentlichen Sprechstunden, montags 16.30-18.00 Uhr und donnerstags 12.00-13.00 Uhr, für Ihre Fragen zur Verfügung.

Gez. Die Servicestelle/Fachstudienberatung Erziehungswissenschaft

weitere Informationen zur Forschung

 

Informationen für Abschlussarbeiten in Corona-Zeiten

Abteilung Schulpädagogik, Universität Osnabrück                                                                     Stand: 15.05.2020

Bei den nachfolgenden Informationen handelt es sich um Hinweise der Abteilung Schulpädagogik, die Ihnen dabei helfen sollen, Ihre Abschlussarbeiten in Zeiten der Corona-Beschränkungen schreiben zu können. Besonders, wenn Sie unter den aktuellen Umständen nicht mit anderen Menschen in Kontakt kommen möchten oder dies aufgrund von Vorerkrankungen nicht sollten, unterstützen Sie die vorgeschlagenen Alternativen hoffentlich, um Ihre Abschlussarbeit dennoch im geplanten Zeitraum zu schreiben. Wir tragen hier übergreifende Informationen zusammen, die nicht vollständig für jedes einzelne Vorhaben geeignet sein müssen. Sprechen Sie also bei Fragen zu Ihren Projekten jederzeit Ihre Prüfer*innen an. Wir werden Sie auch in dieser herausfordernden Zeit bestmöglich unterstützen!

Ihre Mitarbeiter*innen der Abteilung Schulpädagogik

Hinweise zur Literaturrecherche

Der Service der Universitäts-Bibliothek ist momentan teilweise eingeschränkt. Die Situation kann sich jedoch schnell (z.B. aufgrund neuer behördlicher Vorgaben) ändern, informieren Sie sich daher über den aktuellen Stand immer auch über die Homepage der Bibliothek. Trotz der Einschränkungen existieren schon jetzt zahlreiche Möglichkeiten, an Literatur zu gelangen, von denen wir einige hier aufgreifen möchten.

Es besteht die Möglichkeit sich von zu Hause aus über den sog. VPN-Client ins Uni-Netz einzuloggen (Anleitung zum Einloggen: https://www.rz.uni-osnabrueck.de/Dienste/VPN/index.htm). Mit dem Client haben Sie Zugriff auf das Angebot der elektronischen Ressourcen der Bibliothek. Weitere Informationen zum Zugriff auf E-Ressourcen von Zuhause finden Sie hier: https://www.ub.uni-osnabrueck.de/lernen_arbeiten/ubhome.html

Das Angebot an elektronischen Büchern ist zurzeit sehr stark erweitert worden, da etliche Verlage für einen befristeten Zeitraum ihr komplettes e-book-Angebot freigeschaltet haben. Diese Bücher sind nicht über die bekannte JOST- oder OPAC-Suche zugänglich, aber über folgenden Link: https://blog.ub.uni-osnabrueck.de/blog/2020/03/30/zusaetzliche-freischaltung-von-e-medien/

Für einzelne Kapitel eines Buches oder für Aufsätze hat die Bibliothek einen Scan-Service. Die gescannten Texte erhalten Sie per Mail. Näheres hierzu finden Sie unter: https://www.ub.uni-osnabrueck.de/service_nutzung/scanservice_fuer_aufsaetze_buchkapitel.html

Als Recherchehilfen sind zudem folgende Datenbanken

Fachportal Pädagogik

www.fachportal-paedagogik.de/literatur/produkte/fis_bildung/fis_bildung.html

ERIC:

eric.ed.gov

Google Scholar:

https://scholar.google.de/

BASE:

www.base-search.net

Web of Science:

www.webofknowledge.com  

ResearchGate

www.researchgate.net

Einen Überblick über viele weitere Datenbanken erhalten Sie im Datenbank-Infosystem DBIS. Hier können Sie sich z.B. spezifisch für die Pädagogik die TOP-Datenbanken anzeigen lassen: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/dbliste.php?bib_id=ubos&colors=15&ocolors=40&lett=f&gebiete=23.

Recherchieren können Sie momentan auch sehr gut im elektronischen Zeitschriftenverzeichnis: https://rzblx1.uni-regensburg.de/ezeit/fl.phtml?bibid=UBOS

Es sind weiterhin Kopie-Bestellungen über die Fernleihe des gemeinsamen Verbundkatalogs (GVK https://kxp.k10plus.de/DB=2.1/) möglich und nach Angabe der Bibliothek werden bald auch wieder Bücher versendet.

Schauen Sie auch regelmäßig auf den Blog der Bibliothek, (https://blog.ub.uni-osnabrueck.de) dort finden Sie momentan ein vielfältiges Angebot an Möglichkeiten, virtuell auf Literatur zuzugreifen. Die Bibliothek leistet hier hervorragende Arbeit und über Fernleihe, Scan-Anforderungen usw. ist momentan vieles möglich. Nutzen Sie also das Angebot!

Empirisches Arbeiten

Es existieren vielfältige Möglichkeiten des empirischen Arbeitens und der Gewinnung von Daten. Ganz nach der Prämisse „all is data“ Glaser (1978) zählen beispielsweise auch systematische Reviews, Dokumentenanalysen, Sekundäranalyse etc. als empirische Arbeiten. Sie müssen also nicht zwingend selber Daten über Befragungen oder Beobachtungen erheben. Sprechen Sie hierzu gerne mit Ihren Betreuer*innen. Für Sekundäranalysen stehen Daten aus verschiedenen Quellen zur Verfügung. Das Forschungsdatenzentrum Bildung (FDZ Bildung) bietet Zugriff auf quantitative und qualitative Daten aus einer Vielzahl an Studien zu unterschiedlichsten Themen (https://www.fdz-bildung.de). Zudem können nationale und internationale Datensätze aus den Schulleistungsvergleichsstudien beispielsweise von TIMSS, PIRLS und ICILS auf der Homepage der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) heruntergeladen werden
(https://www.iea.nl/data). Darüber hinaus finden Sie Daten und Statistiken aus dem Bildungsbereich auf der Homepage des Statistischen Bundesamtes (https://www.destatis.de).

Bitte beachten Sie, dass die Erhebung von quantitativen oder qualitativen Daten an Schulen nach wie vor den Vorgaben der Niedersächsischen Landesschulbehörde unterliegt (weitere Informationen finden Sie hier: www.landesschulbehoerde-niedersachsen.de/themen/weitere-aufgaben-der-landesschulbehoerde/umfragen-und-erhebungen).

Qualitatives Forschen

Die Erhebung qualitativer Daten ist zurzeit aufgrund von Kontakt- und Abstandsregelungen eingeschränkt, dennoch existieren auch hier technische Möglichkeiten (neben den Sekundäranalysen) an qualitative Daten zu gelangen, ohne direkten Kontakt zu den Befragten zu haben: Interviews können beispielsweise über das Telefon geführt und über Apps ggf. aufgezeichnet werden. Beachten Sie hier den Datenschutz und holen Sie sich die Zustimmung der Befragten zur Aufzeichnung über eine Datenschutzvereinbarung (siehe weiter unten). Eine weitere Möglichkeit stellt das Webkonferenzsystem „BigBlueButton“ der Universität Osnabrück dar. Hier können Sie über Ihre Betreuer*innen virtuelle Konferenzräume anlegen lassen; sprechen Sie uns bei Bedarf einfach an. Über einen Link können Uni-Externe (z.B. Lehrkräfte) zu diesen Videokonferenzen eingeladen werden. Die Konferenzräume lassen sich beispielsweise auch für Gruppendiskussionen nutzen und ermöglichen es zudem, Präsentationen, Videos oder Bilder (z.B. für Eingangsimpulse) zugänglich zu machen. Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.rz.uni-osnabrueck.de/homeoffice/bigbluebutton.html. Wichtig ist, dass auch bei virtuellen Befragungen der Datenschutz eingehalten wird. Sie sollten daher nur die Tonspur des Videocalls aufzeichnen bzw. diese nach dem Interview vom Video trennen und in jedem Fall (Telefonbefragung oder Videokonferenz) eine Datenschutzerklärung einholen.

Für die Transkription des Interviewmaterials können Sie in der Forschungswerkstatt Schulentwicklung einen Lizenzcode für das Transkriptionsprogramm F4 anfragen. Die dort zuständige Studentische Hilfskraft Frauke Milius schickt Ihnen einen Zugang zu, mit dem Sie F4 10 Tage lang nutzen können. (Informationen und Kontakt zur Forschungswerkstatt finden Sie hier: www.paedagogik.uni-osnabrueck.de/institut/werkstaetten/forschungswerkstatt_schulentwicklung.html)

Für die Auswertung qualitativer Daten gibt es zurzeit die Möglichkeit, auf MAXQDA als Auswertungsprogramm zuzugreifen, indem Sie sich von zu Hause aus in die Computer im PC-Pool in der Katharinenstraße einloggen. Falls Sie dies wünschen, sollten Sie sich an Ihre Betreuenden wenden, die Ihnen einen Zugangscode besorgen. MAXQDA bietet zudem momentan verlängerte Probelizenzen von 30 Tagen an (www.maxqda.de/demo).

Quantitatives Forschen

Auch die Erhebung quantitativer Daten durch einen Fragebogen oder Test ist derzeit möglicherweise eingeschränkt. Prüfen Sie zunächst, ob Sie Ihre Forschungsfrage auch durch die Anfertigung von Sekundäranalysen auf der Grundlage bestehender Daten bearbeiten können. Sofern Sie eigene Daten erheben möchten, können Sie alternativ auf eine Onlinebefragung zurückgreifen. Umfragen können Sie über das kostenlose Tool soscisurvey (https://www.soscisurvey.de/) erstellen. Bitte beachten Sie auch hier die datenschutzrechtlichen Vorgaben.

Die Möglichkeit das Auswertungsprogramm SPSS über einen VPN-Client (s.o.) zu benutzen, bleibt weiterhin bestehen (https://www.rz.uni-osnabrueck.de/Dienste/Software/Lizenz_Server/spss.htm). Alternativ bietet sich auch das im Internet kostenlos verfügbare Programm PSPP an (https://www.gnu.org/software/pspp/). Die Benutzeroberfläche ist ähnlich wie in SPSS aufgebaut, sodass es ohne längere Einarbeitungszeit genutzt werden kann. Die Datensätze von SPSS sind in PSPP zudem problemlos einlesbar.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihren Projekten!